Aussteller 2019

Aronia ORIGINAL

Über 30 Bio-zertifizierte Produkte aus und mit der Aroniabeere entwickelt und vermarktet das 2008 gegründete Dresdner Unternehmen Aronia ORIGINAL – darunter 100% Direktsäfte, getrocknete Aroniabeeren, Aroniabeerenpulver, Brotaufstriche, Snacks und Nahrungsergänzungsmittel. Die Hauptanbaugebiete der Aroniabeere liegen seit jeher in Sachsen und Brandenburg, aber auch in Bayern werden die Beeren verstärkt angebaut. Aronia ORIGINAL bezieht ihre Aroniabeeren von Bio- bzw. Demeter-zertifizierten Landwirten der Region und lässt diese in der Umgebung weiterverarbeiten. Kaum eine Pflanze ist in den letzten Jahren so in den Mittelpunkt des Interesses ernährungsbewusster Menschen gerückt, wie die Aroniabeere.

BIO PLANÈTE

Die Inhaberin Judith Faller-Moog wollte eigentlich Entwicklungshelferin werden. Stattdessen übernahm die damalige Ökotrophologie-Studentin 1989 den väterlichen Betrieb, der aus dem Bio-Hof »Domaine de la Planète« hervorging. Sie spezialisierte sich bald auf die naturbelassene Herstellung von Bio-Ölen, gründete die Marke BIO PLANÈTE und baute die erste reine Bio-Ölmühle Europas peu à peu aus. 2004 gründete sie, neben dem Standort in Frankreich, in der Lommatzscher Pflege einen weiteren Unternehmensstandort – heute das strategische und kreative Herz von BIO PLANÈTE.

Café Chavalo

Café Chavalo ist das Resultat einer Nicaragua-Reise im Jahr 2013. Seitdem ist Gründer und Vorstand Jens Klein einmal jährlich vor Ort, um die Mitarbeiter und Mitglieder des Kooperativenverbands Tierra Nueva zu besuchen.
Café Chavalo macht vieles anders als andere. In einem Bereich war die Leipziger Genossenschaft bislang aber genau so konventionell wie andere Importeure unterwegs: Den Weg von Süd nach Nord legten Kaffee und Co. auf Containerschiffen der großen Reedereien zurück. Beim erst kürzlich eingeführten Segel-Kaffee ist das anders: Er wurde mit dem Frachtsegler Avontuur von Mittelamerika nach Europa verschifft. Das Team um Kapitän Cornelius Bockermann verbindet damit nachhaltige Produzenten und verantwortungsvolle Konsumenten miteinander.

Elektrizitätswerke Schönau eG

Die Elektrizitätswerke Schönau eG sind nach Tschernobyl aus einer Bürgerinitiative entstanden und konnten in einer spektakulären Aktion das örtliche Stromnetz von einem Atomkraftwerksbetreiber freikaufen. Heute setzen sie sich als Genossenschaft für eine ökologische, dezentrale und bürgereigene Energieversorgung ein und versorgen über 205.000 Haushalte und Betriebe in ganz Deutschland mit 100% Erneuerbarem Strom, Biogas und Gas. Als einziger bundesweiter Ökostromanbieter betreiben sie Strom-, Gas-und Nahwärmenetze in Bürgerhand und garantieren, dass die Erzeuger des Stroms keine Beteiligungen von Atom-oder Kohlekraftwerksbetreibern oder deren Tochterunternehmen habe.

FRIEDRICHSGUT

Seit 1860 bewirtschaftet die Familie Friedrich die Felder in Altenhain/Trebsen.
In 5. Generation hat sich Bruno Friedrich 2015 entschlossen die im Familienbesitz befindlichen Felder wieder selbst ökologisch zu bewirtschaften. Bruno Friedrich ist Quereinsteiger. Nach Abitur und einem Berufsabschluss als Elektroniker für Betriebsanlagen stellt er sich mit viel Freude und neuem Wissen der Herausforderung einer biologischen Landwirtschaft.
Im Einklang mit der Natur gesunde, schmackhafte Lebensmittel produzieren – dafür schlägt mein Herz!
Seit 2015 betreibe ich in Altenhain (OT von Trebsen) rein ökologische Landwirtschaft.
Meine Gemüse danken es mir durch besonders wertvolle Inhaltsstoffe und ausgewogenen Geschmack. Ich freue mich darauf, Sie von meinen Produkten überzeugen zu dürfen!

Gemeinwohl-Ökonomie-Regionalgruppe Leipzig

„Gemeinwohl-Ökonomie“ (GWÖ) bezeichnet ein Wirtschaftssystem, das unser Wirtschaftshandeln auf das Gemeinwohl als Zweck ausrichtet und Geld nur als Mittel dafür nutzt. Ziel der GWÖ-Bewegung ist, ein an Menschenwürde, Solidarität und Gerechtigkeit, ökologischer Nachhaltigkeit sowie Transparenz und Mitbestimmung ausgerichtetes Wirtschaftssystem bei Unternehmen, Politik und Zivilgesellschaft bekannt zu machen und zu fördern. Zentrales Konzept ist die Gemeinwohl-Bilanz, die nicht den finanziellen Erfolg, sondern den Beitrag eines Unternehmens, einer Organisation oder Kommune zum Gemeinwohl transparent beschreibt und bewertet. Die Kriterien orientieren sich an der absoluten Reduktiondes Ressourcenverbrauchs, suffizienten Lebensstilen, Begrenzung der Ungleichheit undKooperation. Sie gehen deutlich über den gesetzlichen Standard hinaus, um Impulse zur nachhaltigen Weiterentwicklung unseres Wirtschaftshandelns zu geben.

Gut Krauscha

Gut Krauscha ist ein Bioland-Betrieb in der Oberlausitz, im Landkreis Görlitz gelegen. Sie betreiben Landwirtschaft mit Ackerbau und Mutterkuhhaltung. Der große ideelle Schwerpunkt liegt auf dem Natur- und Artenschutz, für den sie zahlreiche Anstrengungen und finanziellen Mehraufwand unternehmen. Ackerbaulich haben sie sich als Vermehrungsbetrieb für ökologische Neuzüchtungen und Nischenkulturen einen Namen gemacht. In der Hofküche wird das Fleisch der eigenen Nachzucht und das der alten Legehennen vom Stadtgut Görlitz zu Fertiggerichten im Glas verarbeitet. Das wichtigstes und stärkstes Produkt, mit dem sie über die sächsischen Landesgrenzen hinaus bekannt geworden sind, ist „Hühnerfleisch in Brühe“, eine kräftige Suppe mit viel Fleischeinlage. Aber auch 2 Sorten Hühnerfrikassee („traditionell“ und glutenfrei), Bologneser Sauce oder Gulasch sind beliebte Mahlzeiten für 1 bis 2 Personen im Glas. Immer mehr Bedeutung gewinnen ebenso die drei Fonds (Huhn, Rind, Gemüse) und die fleischlose Hühnerbouillon.  Gearbeitet wird rein handwerklich, von der Zerlegung bis zum Zudrehen der Gläser  – eine Qualität, die ihren Preis beansprucht.

Weingut Hoflößnitz
Die Radebeuler Lößnitz im Weinanbaugebiet Sachsen – dem nordöstlichsten Europas übrigens – bildet das Zentrum der Sächsischen Weinstraße. Hier wird rund 8.5 Hektar Rebland, zum Teil in traditionellem Steillagenweinbau, bewirtschaftet. Die Güte des Weines entsteht zu allererst im Weinberg. Neben ausreichend Sonne und einem geeigneten Boden ist dabei auch die richtige Düngung wichtig. Es wird nach wie vor ohne synthetische Düngemittel gearbeitet, sondern hauptsächlich mit organischen Substanzen und Gesteinsmehlen, streng nach den Richtlinien des kontrolliert ökologischen Landbaus. Und auch sonst wird alles getan, um beste – und natürliche – Bedingungen für die Reben zu schaffen. Seit 1992 wird der Wein konsequent nach den Richtlinien des ökologischen Weinanbaus hergestellt. Damit ist das Weingut Hoflößnitz der erste zertifizierte ökologisch wirtschaftende Weinanbaubetrieb in Sachsen – und mit dem einzigen Weinbaumuseum des Landes und zahlreichen Veranstaltungen auch ein wichtiges kulturelles Zentrum der Stadt Radebeul.

KleePura

Jung, erfinderisch und der Zeit einen Schritt voraus? Das ist ein noch junges Start-up aus Dresden, das mit seiner Produktentwicklung „bio“ für alle neu definiert: Simon Scheffler und Torsten Mick haben in
derLandeshauptstadt Sachsens nicht nur die grünerdüngen GmbH gegründet, sondern auch den einzigen zertifizierten BioDünger, KleePura,an den Markt gebracht. Was KleePura so einzigartig macht? Seine Natürlichkeit, seine Reinheit und seine Düngekraft! Einzig und allein Bio-Klee, den die beiden ehemaligen Pillnitzer Studenten gemeinsam mit Naturland-Landwirt*innen in Sachsen und Bayern anbauen, wird in einer kleinen Manufaktur in Dresden zu KleePura Düngepellets weiterverarbeitet und geht von dort aus auf die Reise zu Hobby-, Klein-, Stadt-und Balkongärtner*innen oder zu jungen Familien, die unbedenklich und rein pflanzlich düngen möchten.

leipspeis & Ölmühle Leipzig

Die Firma leipspeis produziert seit 2013 Brotaufstriche mit Gemüse aus dem Leipziger Land und seit 2015 werden in der firmeneigenen Ölmühle Leipzig frische Bio-Ölsaaten aus der Region verpresst. Patrice Wolger ist der Inhaber und begeistert sich seit seiner Kindheit für Lebensmittel und deren Zubereitung. Die Vision einer transparenten und möglichst nachhaltigen Lebensmittelerzeugung und -verteilung treibt ihn an. Wolger will die Wege aller verwendeten Zutaten verstehen und für deren Entstehung die Verantwortung übernehmen. Und irgendwann bei der Recherche nach einem guten Pflanzenöl wurde ihm dann bewusst, dass es in Leipzig keine Ölmühle mehr existiert. So lieh er sich kurzerhand Geld um eine 70 Kg schwere elektrische Mühle in Bayern abgeholt. Seit 2015 werden nun in der Ölmühle Leipzig regionale Bio-Saaten gepresst. Aus der Region für die Region! 

Meister’s Biohof
2007 kaufte das Ehepaar Sabine und Peter Meister einen maroden sogenannten Neusiedlerhof (entstanden durch die Bodenreform 1946) bei Gera, mit 7 ha Land unmittelbar am Hof. Das Jahr darauf fand der Umbau des Wohnhauses statt. Dafür verwendeten Familie Meister überwiegend ökologische Baustoffe und schaffte sich so einen selbstbestimmten Arbeitsplatz und gleichzeitigen Wohn- und Rückzugsort. Ein Angebots-Fax bei Biomare über Bio-Hähnchen von einem bis dahin unbekannten Erzeuger führte uns über ein Telefonat zu einem Besuch auf dem Hof. Dort sprang dann im ersten längeren Gespräch der „Funke“ über. Wir fanden eine ehrliche und fachlich solide Familie, die uns nichts vorzumachen versuchte: Der Betrieb war im Aufbau, der Absatz und die qualitative Ausrichtung noch nicht gefunden. Nach einigen Wochen intensiver Gespräche war klar: Biomare und Familie Meister gehen eine Partnerschaft ein. Gemeinsam planten wir, wie wir unsere Vorstellungen von Tierwohl und bäuerlicher, vielfältiger Landwirtschaft schrittweise und wirtschaftlich umsetzen – schließlich wollte Familie Meister bald von ihrer Arbeit leben.

Natumi

Natumi ist einer der führenden Anbieter für Milchalternativen in Deutschland. In diesem Segment belegt das Unternehmen Platz 2 unter allen Marken, bei Hafer und Dinkel Drinks sogar Platz 1. Natumi entwickelt und produziert verschiedene pflanzliche Drinks, Cuisine-Produkte, Porridges und 5-Minuten- Mahlzeiten, die alle laktose-, teilweise auch glutenfrei und besonders für die vegetarische und vegane Ernährung geeignet sind. Das Portfolio reicht vom klassischen Soja bis zum beliebten Hafer und vielseitigen Dinkel, Reis und Mandel Drink – es ist eines der größten auf dem Markt der Milchalternativen. Natumi legt großen Wert auf Geschmack und Genuss, das zeigen die sorgfältig entwickelten Rezepturen, aber auch die Nutzung von regional angebauten Rohstoffen.

NatürLicht – Das umweltfreundliche Teelicht

Frei von Aluminium, frei von Kunststoffen, frei von Erdöl und Schadstoffen – das ist das Ziel von NatürLicht. Das junge Start-up hat es sich zur Aufgabe gemacht, einem kurzlebigen Produkt wie dem Teelicht endlich eine wirklich umweltfreundliche und unschädliche Alternative zur Seite zu stellen. Langlebige Materialien sollten lieber langlebigen Produkten vorbehalten sein, findet das Team. Denn das ist es, was hilft, Müll und Herstellungsenergie einzusparen.Deshalb hat das NatürLicht-Team ein Verbundmaterial aus natürlichen Rohstoffen entwickelt, das nicht nur energiearm verarbeitet werden kann, sondern zudem keine Umweltgifte enthält. Das einmal abgebrannte NatürLicht können Sie deshalb auch auf Ihrem Kompost entsorgen. Oder Sie werfen es einfach in den Restmüll, denn dann bildet es die natürliche Abdeckung von Mülldeponien. Sie können es natürlich auch mit einem neuen Wachsrohling wieder auffüllen. Übrigens: Die pflanzlichen Wachse des NatürLichts sind recycelt und Schad- und Geruchsstoffe wurden neutralisiert.

Rheinsberger PreussenQuelle

Seit 2016 stellt sich die Rheinsberger PreussenQuelle der höchsten Messlatte, der man sich als Mineralbrunnen stellen kann, der „Bio-Mineralwasser“ Zertifizierung. Davor folgten die erfolgreich bestandene IFS Zertifizierung (International Featured Standart Food 6.0) und die Umweltzertifizierung nach EMAS. Das alles in kurzer Folge nach der baulichen Erweiterung und Neuaufstellung in 2014.
Damit erreicht nicht nur der Brunnen sondern Rheinsberg und die Region eine Alleinstellung im Osten der Bundesrepublik. Nur 7 von insgesamt ca. 500 Mineralbrunnen in Deutschland haben sich diesen sehr hohen Anforderungen bisher gestellt.
Doch was bedeutet Bio-Mineralwasser? Der Begriff ist kantig und stößt beim ersten Hören zuerst auf viele Fragen. Wie kann Wasser „bio“ sein? Wasser wird doch nicht angebaut, oder doch? Genau diese, oder ähnliche Fragen sind in der heutigen Zeit notwendig – sie regen zu einem Umdenken an.

Rosenberger Delikatessen

Die Idee für Rosenberg Delikatessen, meine Leipziger Ein-Mann-Manufaktur für fruchtige Aufstriche und Liköre, entstand 2016. Alles begann mit 1,5 Tonnen Quitten von einer kleinen Plantage am Stadtrand von Leipzig, die eine Betreibergemeinschaft mühsam aus den über 20 Jahre wuchernden Fängen wild rankender Brombeeren befreit hatte. Aus dieser Ernte entstanden mein erster Likör und die Quitten-Aufstriche Quitte-Vanille und Quittenmus.
Im darauffolgenden Jahr konnte ich dann ebenfalls Kirschen, Johannisbeeren, Kirschpflaumen, Zwetschgen und Bitterorangen verarbeiten. Alle meine Fruchtaufstriche und Liköre sind vegan und durch den geringen Zusatz von Bio-Roh-Rohrzucker betont fruchtig.
Mit verschiedenen Bio-Rohkostölen und meinem fruchtigen Bio-Apfelquitten-Senf konnte ich mein Sortiment bald auch um herzhafte Produkte erweitern. Heute besteht die Produktpalette von Rosenberg Delikatessen bereits aus rund 20 verschiedenen Artikeln.

SAIDA

Der Leipziger Verein SAIDA engagiert sich seit 2011 in Burkina Faso, um die Situation von Mädchen und Frauen zu verbessern. Die Mädchen im SAIDA-Mädchenschutzprogramm wachsen geschützt vor der weitverbreiteten Genitalverstümmelung und Kinderehe auf und können zur Schule gehen. Die Stärkung von Frauen sowie die Verbesserung der reproduktiven Gesundheit sind weitere wichtige Ziele der Projektarbeit vor Ort.
In Deutschland informiert SAIDA über die Rolle von Mädchenrechten bei der Armutsbekämpfung und berät zu Schutz und Hilfen bei Genitalverstümmelung. Aufgrund dieser Informations- und Aufklärungsarbeit konnten wir viele Unterstützer/innen gewinnen, die sich für die Mädchen in Burkina Faso einsetzen. Patinnen und Paten finanzieren sowohl die Gesundheitsvorsorge als auch die schulische und berufliche Ausbildung der Mädchen im Rahmen des Mädchenschutzprogrammes.